Kräuter und Gewürze
Gewürze verbessern nicht nur den Geschmack der Speisen, sie beeinflussen auch unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit.
Sie wirken verdauungsfördernd, da sie den Speichelfluss und die Magensaftproduktion erhöhen. Vitamine, Mineralstoffe und vor allem „bioaktive Substanzen“, die in den Gewürzpflanzen enthalten sind, haben zusätzlich positiven Einfluss auf unsere Gesundheit.
Kräuter und Gewürze sollten sparsam eingesetzt werden, damit der Eigengeschmack des Fleisches nicht zu sehr beeinträchtigt wird.
Kräutervariation

Wissenswert
Frische Kräuter sind wesentlich aromatischer als in Öl konservierte, tiefgekühlte oder gefriergetrocknete Kräuter. Das schwächste Aroma haben luftgetrocknete Kräuter.
Einige Kräuter müssen mitgegart werden, um ihr volles Aroma zu entfalten, andere verlieren ihren Geschmack, wenn sie erhitzt werden.
Zugabe entsprechend der Garmethode
Gewürze für dunkles Fleisch (Rind, Wild, Lamm)
Gewürze für helles Fleisch (Schwein, Kalb, Geflügel)
Tipp
Verwenden Sie nach Möglichkeit nur frisch gemahlenen Pfeffer. Dieser ist viel aromatischer.
Knoblauch schmeckt milder und angenehmer, wenn er grob gehackt oder blättrig geschnitten wird (nicht gepresst). Knoblauch erst gegen Ende des Bratens hinzufügen, sonst verbrennt er und wird bitter.
Magere Fleischstücke möglichst nur auf einer Seite gut würzen und auf der ungewürzten Seite anbraten. Dadurch erreicht man, dass weniger Fleischsaft austritt.
Beim Grillen und Braten sollten die Fleischstücke möglichst nicht mit getrockneten Kräutern gewürzt werden, da diese schnell verbrennen und einen bitteren Geschmack erzeugen können.
Sparsam würzen und sich nur auf ein bis zwei Kräuter beschränken, um den Fleischgeschmack nicht zu übertönen.


